South-Dakota und Wyoming

bekDr. Klaus Beckmann aus Marl berichtete in zwei Videovorträgen von seiner USA-Reise im Herbst des vergangenen Jahres, die ihn nach Süd-Dakota und anschließend in den Yellowstone Nationalpark geführt hatte. Besonders eindrucksvoll im ersten Teil die Darstellungen der geschichtsträchtigen Monumente, wie z.B. des Mount Rushmore, das gerade 75 Jahre alt geworden ist, sowie der zahlreichen Gedenkstätten, die mit den Einwanderern und den Ureinwohnern, die vorrangig den Sioux zuzuordnen sind, in South-Dakota überall die Historie offenbaren. Im zweiten Teil beeindruckten natürlich die zahlreichen Naturbilder aus dem ältesten Nationalpark der Welt, des nach dem Yellowstone-River benannten Parks in Wyoming. Neben dem überall zu spürenden Vulkanismus mit seinen Geysiren und Calderas findet sich dank der Schutzmaßnahmen eine weitgehend unberührte Flora und Fauna in einer schier endlosen Landschaft.

Exkursion zum Botanischen Garten in Bochum

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Zu einer fachkundiger Führung durch den Gartenmeister Ulrich Katz, der unter anderem den sukkulenten Teil der Sammlung des Botanischen Gartens der Ruhruniversität Bochum betreut, trafen sich die Kakteenfreunde morgens um 10:00 am Haupteingang des Gartens. Das heftige Regenwetter machte lokal und temporär eine Pause, so dass neben den trockenheitsverträglichen Pflanzen in den Gewächshäusern auch die Kübelpflanzen und die Freilandanlagen sowie der chinesische Garten bestaunt werden konnten. Klar, dass angesichts der kompetenten Führung auch ausgiebig gefachsimpelt wurde, zumal durch den Gartenmeister ein kleiner Einblick hinter die öffentlichen Kulissen des Gartens ermöglicht wurde. Der sehr interessante Garten hat sicherlich etliche der Mitglieder zu einem Wiederkommen angeregt, was beim gemeinsamen Mittagessen in einem nahe gelegenen Asia-Restaurant deutlich wurde.

Agapanthus – eine kleine aber feine Gattung

agapanthusMartin Pflaum, Inhaber der Dormagener Spezialgärtnerei Agapanthusfarm, hielt ein sehr interessantes Referat über die aus dem südlichen Afrika stammende Gattung Agapanthus, die hierzulande auch als Liebesblume (gr: agape = Liebe) oder Schmucklilie) bekannt ist. Von ihr gibt es etwa 7 Arten mit inzwischen über 1000 Hybriden, die jedes Sammlerherz höher schlagen lassen.  Die prächtige Blühstaude muss in ihrer Heimat mit ganz geringen Niederschlagsmengen auskommen und passt von daher durchaus zu den Sukkulenten, zumal auch ihre Überwinterung denen der Kakteen praktisch gleicht. Es gibt kleine, sehr große, panaschierte, einziehende und immergrüne Sorten mit Blütenfarben zwischen weiß und blau sowie unterschiedlich gefärbten Staubgefäßen, so dass für alle Ansprüche die richtige Hybride dabei sein dürfte. Zur direkten Veranschaulichung hatte Martin Pflaum nicht nur zahlreiche Bilder sondern natürlich auch Originalpflanzen aus seiner inzwischen 320 Sorten umfassenden Sammlung mitgebracht.

Gewächshauspalaver in Nottuln

Die Kakteenfreunde Münster trafen sich am 4. Juni nachmittags bei strahlendem Sonnenschein im münsterländischen Nottuln zum gemütlichen Gewächshauspalaver. 17 Gäste genossen den sommerlichen Nachmittag auf der Gartenterrasse von Rüdiger Bamberg bei Kaffee und Kuchen. Zentraler Punkt war selbstverständlich die Besichtigung seines Kakteenhauses, in dem angesichts des schönen Wetters viele Gymnocalycien und Parodien, die den Hauptbereich der Sammlung ausmachen, ihre weit geöffneten Blüten gen Himmel richteten und so ausgiebig bewundert werden konnten. Aber auch im Garten gab es einiges zu entdecken, seien es die frei ausgepflanzten winterharten Opuntien, die kurz vor der Blüte stehen oder die mit Echinocereen bepflanzten Blumenkästen auf der Fensterbank. Neben dem Fachsimpeln über Kakteen sowie viele andere Garten- und Kübelpflanzen kam natürlich auch einfach das gesellige Beisammensein an diesem schönen Sommernachmittag nicht zu kurz.

Kakteen: Substrate & Dünger

Zu einem Vortrag über Substrate und Dünger, die bei der Kultur von Sukkulenten Verwendung finden, ksd-1hatten die Kakteenfreunde Münster eingeladen. Der Referent Rüdiger Bamberg klärte auf einem wissenschaftlich durchaus anspruchvollen, dabei aber stets anschaulich bleibenden Niveau über Mythen, Geheimnisse und Missverständnisse dieses immer wieder gern diskutierten Themas auf. Schwerpunkt des Referates war das Warum und Wie der Beschaffenheit und Zusammensetzung „idealer“ Substrate in Abhängigkeit vom Kakteenpfleger sowie die korrekte Anwendung von Düngern.

6. Münsterländer Kakteentag

Der diesjährige Münsterländer Kakteentag, auf dem eine Reihe von Mitgliedern der Kakteenfreunde Münster ihre Pflanzen anboten, war wieder einmal einmal ein Besuchermagnet, der zahlreiche Liebhaber dieser dornigen Gesellen aus nah und fern ins münsterländische Saerbeck lockte. Dem leider kühlen und mit einigen Regentropfen dums6kt-3rchsetzten Wetter zum Trotz zeigten dennoch viele Pflanzen im Großgewächshaus von Lothar Lühr ihren überaus prächtigen Blütenflor. Eine stattliche Anzahl großer und kleiner Pflanzen wechselte den ms6kt-1Besitzer und wird jetzt ihre Käufer zu Hause erfreuen. Selbstverständlich wurde nebenbei auch ausgiebig gefachsimpelt und manche Fragen zur Kultur oder zu Problemen mit Kakteen und Sukkulenten konnten am Rande der Veranstaltung geklärt werden.