19.07. – E&N Sarnes „Es muss nicht immer dornig sein …“

Bei ihren Kakteenreisen haben Elisabeth und Norbert Sarnes auch immer einen Blick für die anderen Schönheiten von Land und Natur. Oft bereisen sie zusätzlich südamerikanische Regionen, in denen gar keine Kakteen beheimatet sind. Diese wurden bisher bei ihren Vorträgen gar nicht oder nur sehr stiefmütterlich präsentiert. Das soll nun mit diesem Vortrag nachgeholt werden. Die Besucher werden mitgenommen auf eine Schifffahrt durch die chilenischen Fjorde, besuchen das südliche Gletscherfeld und sehen seltene patagonische Andenhirsche. In Argentinien geht es dann in versteinerte Wälder und zu den Felsenpinguinen. Außerdem gibt es einen Abstecher zu den chilenischen Inseln Chiloe und Rapa Nui, der Osterinsel.
Wir sind gespannt und freuen uns auf den Vortrag.

Wie immer sind Gäste herzlich eingeladen zu dem Bildervortrag,
der um 19:30 beginnt im Restaurant Friedenskrug Münster

 

Gewächshauspalaver 2019

Unsere Kakteenfreunde Irmgard & Josef Brechmann sowie Werner Bruns hatten zum diesjährigen Gewächshauspalaver eingeladen. Es gab auch dieses Mal wieder viel zu sehen in den tollen Gärten und Gewächshäusern, es durfte ausgiebig gefachsimpelt werden und natürlich kam auch der gesellige Anteil nicht zu kurz bei leckerem Kuchen und Kaffee.

Durch das Anklicken eines Bildes kann in eine größere Darstellung gewechselt werden.

Mammillarien in Nordmexiko (Teil 2)

Der bekannte Mammillarienspezialist Heinz Otto zeigte in seinem reich bebilderten Reisevortrag, der an den letztjährigen Bericht anknüpfte, auch etliche Mammillarien aus dem Norden Mexikos. Einige von ihnen hatte er gerade erst vor wenigen Wochen an ihren Standorten fotografiert und konnte so den Vortrag für die Anwesenden ganz besonders lebendig und aktuell gestalten. Zusätzlich zu den zum Teil nur winzigen Mammillarienpflanzen gab es tolle Aufnahmen der Begleitflora zu sehen. Auch an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für den beeindruckenden Vortrag.

 

Die Orchideengattung Dracula

Der diesjährige Blick über den Topfrand führte die Kakteenfreunde in die Familie der Orchideen, die weltweit verbreitet ist und nach den Korbblütlern die zweitgrößte Familie der bedecktsamigen Blütenpflanzen darstellt. Unter den vielen Arten gibt es einige, die praktisch jedem bekannt sind, aber auch einige Kuriositäten. Hierzu zählt z.B. die Dracula, deren Blüten dem menschlichen Gehirn einen Streich spielen, rufen etliche von ihnen doch den Eindruck eines gefährlich dreinschauenden Affengesichtes hervor.

Der Referent Jörg Kasprowski berichtete in seinem beeindruckenden Bildervortrag über die Gattung Dracula, der er sich mit seinem Hobby schwerpunktmäßig verschrieben hat Zudem gab es zahlreiche Tipps zu einer gelingenden Kultur unter den ihm zu Hause möglichen Bedingungen. Diese erbringen großartige Ergebnisse, wie die zahlreichen  Blütenbilder (z.B. das der abgebildeten Dracula woolwardii, die in Ecuador in Höhenlagen von 1200 – 1800 m beheimatet ist) deutlich machten.  Freundlicher Weise stellte er eine Zusammenfassung seiner Kenntnisse und Erfahrungen als PDF-Dokument zur Verfügung.

8. Münsterländer Kakteentag

Zum inzwischen achten Mal hatten die Kakteenfreunde Münster in das große Ausstellungszelt ihres Mitglieds Lothar Lühr zum Münsterländer Kakteentag eingeladen .
Zahlreiche Besucher waren erschienen und nicht wenige verließen das Gewächshaus mit schönen Neuerwerbungen. Der Wettergott hatte ein Einsehen und ließ den Schneeregen in anderen Bereichen des Münsterlandes herunterkommen. Und die Sonne, die immer wieder zwischen den Wolken hervorkam, sorgte innen für angenehme Temperaturen, sodass auch ein längeres Verweilen und Schauen nicht nur kein Problem darstellte, sondern gerne angenommen wurde.

Pflanzenraritätenmarkt in Essen

Beim diesjährigen Pflanzenraritätenmarkt waren auch die Kakteenfreunde Münster wieder vertreten. Die Mitglieder Lothar Lühr und Kai Sandkötter (in Vertretung seines Vaters Jürgen Sandkötter) präsentierten schöne und rare Sukkulenten an ihren Ständen und boten diese natürlich auch feil. Leider spielte das Wetter nicht im gewünschten Maße mit, ein wenig mehr Sonne und Wärme hätte die Veranstaltung schon verdient. Dennoch war der Markt in der Essener Gruga wie immer sehr gut besucht und man sah viele mit gefüllten Taschen und Kartons stolz mit ihren neuen Errungenschaften nach Hause eilen.